Montag, 29. Mai 2006Tipp: Auf Double-OptOut verzichten
Unser System unterstützt das sogenannte Double-Optout-Feature, bei der eine Abmeldung vom Newsletter-Abo erst nach expliziter Bestätigung des Empfängers durchgeführt wird (durch Klick auf einen Verifizierungslink in einer Bestätigungsmail).
Wir raten von der Verwendung dieser Option grundsätzlich ab und empfehlen das normale Confirmed-OptOut. Hintergrund ist, dass man es dem Empfänger generell so einfach wie möglich machen sollte, sich vom Empfang des Newsletters abzumelden. Nicht wenige Abonnenten wissen mit der Bestätigungsmail mit dem Verifizierungslink beim Double-OptOut nichts anzufangen, löschen diese ungelesen, oder erhalten diese gar nicht, so dass die gewünschte, nachhaltige Abmeldung nicht durchgeführt werden kann. Der Empfänger erhält dann entgegen seinen Willen auch den nächsten Newsletter - und das kann zu Verärgerung führen, die unbedingt vermieden werden sollte. Der Einsatz des Double-OptOut-Features empfiehlt sich sicherlich nur in ganz wenigen Fällen, wo man wirklich absolut sicher gehen will, dass die Abmeldung auch wirklich vom Empfänger und nicht von einem Dritten durchgeführt wurde. Sie können ganz leicht im Menüpunkt "Einstellungen anzeigen/ändern" des jeweiligen Verteilers im Registerreiter "Autoresponder" die Double-OptOut-Funktion abschalten. Eine Abmeldung wird dann sofort und ohne weitere Bestätigung des Empfängers durchgeführt. Natürlich erhält dieser aber nach wie vor eine Benachrichtigung über die erfolgreiche Abmeldung. Montag, 21. Juli 2003Warum sollte ich keine eMails an gekaufte Adressen versenden?
Weil es rechtlich sehr bedenklich ist!
Sie dürfen eMails nur an Empfänger versenden, die explizit und nachweislich dem Empfang IHRER Nachrichten zugestimmt haben, oder mit denen Sie in Geschäftskontakt stehen. Dies ist bei gekauften Adressen natürlich in den allerwenigsten Fällen gewährleistet - Sie gelten bei einem Versand an nicht einverstandene Empfänger daher schnell als unbeliebter "Spammer" und riskieren kostenpflichtige Abmahnungen und Forderungen auf Unterlassung! Viele sog. "Adress-Broker" handeln mit eMail-Adressen und werben damit, dass Sie an deren käuflich zu erwerbende Adressen problemlos zustellen dürfen, weil die entsprechenden Besitzer angeblich Werbung empfangen wollen. Die Qualität solcher Adressen ist aber ernstlich in Frage zu stellen. Oftmals werden eMail-Adressen in großem Umfang über seriöse und leider manchmal auch unseriöse Gewinnspiel-Aktionen oder dergleichen generiert. Im Kleingedruckten der Gewinnspiel-Bedingungen steht dann, dass man sich bereit erklärt, Nachrichten von "Marketing-Partnern" per eMail zu erhalten. Ganz ehrlich: Meinen Sie, die Besitzer solcher eMail-Adressen sind dann von Ihrer Nachricht positiv angetan? Erforschen Sie bitte, wie Sie persönlich auf - möglicherweise branchenfremde und unangeforderte - Werbung in Ihrem eigenen Briefkasten zu Hause reagieren würden. Durch die zunehmende Flut an ungewollt zugestellten (Werbe-)eMails ("SPAM") reagieren die eMail-Benutzer zusehend sensibel. Es kostet täglich viel Zeit, Geld und Nerven, sein Postfach von nervigen eMails, die man nicht bestellt hat, zu bereinigen. Selbstredend, dass Sie den guten Ruf Ihres Unternehmens immens und nachhaltig schädigen, wenn Sie durch unverlangte eMails die Empfänger verärgern - Sie bewirken in dem Augenblick genau das Gegenteil vom dem, was Sie eigentlich ursprünglich erreichen wollten. Besser: Qualität statt Quantität Welche Marketing-Aktion wird wohl erfolgreicher sein? a) Mailing an 1.000 selbstgenerierte Empfänger, die sich selbstständig für den Empfang angemeldet haben b) Mailing an 100.000 gekaufte Adressen von Fremden, die sich womöglich gar nicht für Ihre Botschaften interessieren, sich belästigt fühlen und Ihre Mails ungelesen löschen Anstatt Ihre Botschaften blindlinks an womöglich tausende von eMail-Adressen zu versenden, sollten Sie lieber einen eigenen Adressbestand aufbauen mit Empfängern, die sich auch wirklich für Ihre Nachrichten interessieren. Natürlich kann die Generierung eines eigenen Verteiler-Stammes unter Umständen etwas länger dauern, aber der Erfolg Ihrer Kampagnen wird sich dadurch deutlich erhöhen und Sie vermeiden Ärger und womöglich rechtliche Auseinandersetzungen! Bewerben Sie Ihren Newsletter-Informationsdienst deutlich sichtbar - z. B. auf Ihrer WebSite (inkl. Anmeldeformular) und Ihren Offline-Prospekten etc. Holen Sie das Einverständnis für den Empfang Ihrer Nachrichten bei Interessenten/Kunden ein, z. B. durch Befragungen, Umfragen, Gewinnspiele usw. WICHTIG: Tragen Sie dafür Sorge, dass sich ein Abonnent jederzeit schnell und unkompliziert vom Empfang Ihrer Nachrichten abmelden kann. Dann steht einem erfolgreichen eMail-Marketing nichts mehr im Wege! Donnerstag, 19. Dezember 200210 Regeln für einen erfolgreichen Newsletter
1. Versenden Sie keine unerwünschten Nachrichten!
Die wichtigste Regel ganz zu Beginn: Versenden Sie Ihre Newsletter niemals an Personen, die Ihnen gegenüber kein explizites Einverständnis zum Empfang Ihrer Nachrichten abgegeben haben, oder mit denen Sie in keinerlei Geschäftsbeziehungen stehen! Sie riskieren unter Umständen eine (kostenpflichtige) Unterlassungsklage, denn der unangeforderte Versand von eMails stellt einen Eingriff in das "Persönlichkeitsrecht einer Privatperson", oder in den "geordneten Geschäftsbetrieb" einer jurstistischen Person dar. Das Einverständnis zum Empfang Ihrer Nachrichten holen Sie z. B. per Double-Opt-In auf Ihrer WebSite ein, oder schriftlich bei Bestellungen, Ausstellungen etc. Risikolos versenden Sie Ihre Nachrichten an Empfänger, mit denen Sie bereits in geschäftlichen Beziehungen stehen - allerdings nur bis zum Widerruf des jeweiligen Empfängers! 2. Setzen Sie auf Qualität statt auf Quantität Senden Sie Ihre Informationen nur an diejenige Zielgruppe, die vermutlich auch Bedarf an Ihren Nachrichten hat. Es ist besser und erfolgreicher, vielleicht nur an 1000 ausgewählte Abonnenten aus Ihrer Zielgruppe zu schreiben, statt an mehrere 10.000 zu streuen. Sie haben keinen Vorteil, wenn sich der Empfänger über Ihre Nachricht ärgert, oder nichts mit dieser anfangen kann und sie ungelesen löscht. 3. Teilen Sie Ursprung und Herkunft der eMail-Adresse mit Erklären Sie kurz (am besten zu Beginn des Newsletters) wie die Adresse in Ihren Verteiler gelangte und warum Sie den Empfänger anschreiben. Beispiele: "Sie erhalten diese Nachricht, weil Sie sich in den Newsletter-Verteiler auf unserer WebSite eingetragen haben..." oder "Durch Ihre Teilnahme an unserem Gewinnspiel haben Sie Ihr Einverständnis zum Empfang unseres Newsletters abgegeben". Gerade bei Newslettern, die vielleicht nur sporadisch versendet werden, vergisst ein Empfänger schon mal, dass er sich für den Empfang in der Vergangenheit angemeldet hat und wird sich durch diese "Erinnerung" sicherlich nicht belästigt fühlen. 4. Üben Sie Transparenz Steigern Sie das Vertrauen in Ihren Informationsdienst und Ihre Firma, indem Sie Ihrer Nachricht ein vollständiges Impressum beifügen - idealerweise auch einen persönlichen Ansprechpartner. 5. Erleichtern Sie die Abbestellung (Opt-Out) Jeder Newsletter-Empfänger wird es Ihnen danken, wenn er die Möglichkeit erhält, sich schnell und unkompliziert aus Ihrem Verteiler austragen zu können. Verzichten Sie daher nicht auf eine kurze Erläuterung (zu Beginn oder am Ende Ihrer Nachricht), wie man den Newsletter abbestellen kann. Nutzen Sie den individuellen Abmeldelink unseres Systems, indem Sie den Platzhalter Ihrer Nachricht hinzufügen. Bei Text-Newslettern z. B. in der Art: Wenn Sie unseren Newsletter künftig nicht mehr erhalten möchten, so klicken Sie bitte auf diesen Hyperlink: [abmeldelink] Sie erhalten sodann keine Nachrichten mehr von uns. Bei HTML-Newslettern z. B. in der Art: Wenn Sie unseren Newsletter künftig nicht mehr erhalten möchten, so klicken Sie bitte hier. Sie erhalten sodann keine Nachrichten mehr von uns. 6. Reagieren Sie auf Feedback Ihr Newsletter wird mit einer Absende-Adresse versendet. Empfänger Ihres Newsletters werden in der Regel auf "Antworten" im eMail-Programm klicken um mit Ihnen in Kontakt zu treten. Stellen Sie daher sicher, dass alle Nachrichten an Ihre Absende-Adresse regelmäßig gelesen und beantwortet werden - es könnte sich z. B. um eine Bestellung handeln! Aber auch negatives Feedback sollten Sie unbedingt erst nehmen. Sollte sich ein Empfänger durch Ihre Zusendung belästigt fühlen, so entfernen Sie seine Adresse am besten umgehend in der Abonnentenverwaltung und teilen Sie ihm freundlich mit, dass Sie die Verägerung bedauern und er künftig keine Nachcrichten mehr von Ihnen erhält. 7. Verzichten Sie auf die Verwendung von JavaScript und/oder Cookies in Ihrem HTML-Newsletter Abgesehen davon, dass viele eMail-Programme oder Firewall-Systeme solche Technologien filtern und gar nicht ausführen, erzeugen einige Programme Warn- oder Fehlermeldungen, sobald JavaScript/Cookies ausgeführt werden sollen. Die Empfänger werden dann nur noch wenig Vertrauen in Ihren Informationsdienst haben. 8. Vorsicht bei HTML-eMails Nicht alle eMail-Programme können HTML-eMails darstellen. So z. B. das immer noch verbreitete eMail-Programm von T-Online bis einschliesslich der Version 3.0, sowie ältere Versionen der AOL-Zugangssoftware. Verwenden Sie unbedingt den alternativen Nachrichtentext, der ausschliesslich ASCII-Text beinhalten darf. Viele eMail-Programme werden diesen anzeigen, wenn HTML nicht dargestellt werden kann. Leider gibt es aber auch hier einige Ausnahmen, nämlich vorwiegend ältere Programme, die sich nicht an den sogenannten "Multipart"-Standard halten. Bedenken Sie bitte auch, dass Referenzen auf Grafikdateien (auf Ihrem Webserver) bei einigen Empfängern nicht dargestellt werden können, wenn diese z. B. zwar einen eMail-, aber keinen Internet-Zugang verwenden. Achten Sie also darauf, dass die Kernaussagen Ihrer HTML-Nachricht aus Text bestehen, man die Nachricht also auch vollständig versteht, wenn man die Bilder/Fotos/Grafiken nicht sehen kann. Verwenden Sie zusätzlich zu jeder Grafik den ALT-Parameter im 9. Bieten Sie einen Mehrwert! Langweilige Nachrichten erreichen uns jeden Tag. Heben Sie sich und Ihre Informationen aus der Masse hervor, indem Sie einen echten Mehrwert bieten, z. B. vergünstigte Angebote nur für Newsletter-Empfänger, oder Informationen, die man nur in Ihrem Newsletter erhält. Erkennt der Empfänger die Vorteile des Nachrichten-Abos, wird er sicherlich lange zufriedener Empfänger bleiben und sich bereits auf die nächste Ausgabe freuen. 10. Verwenden Sie eine aussagekräftige Überschrift/Betreffzeile In einem eMail-Postfach landen jeden Tag oft unzählige Nachrichten. Häufig werden gar nicht alle eMails vom Empfänger gelesen. Vielmehr entscheiden viele User anhand der Betreffzeile, ob die Nachricht interessant genug erscheint gelesen zu werden, oder ob diese ungelesen gelöscht wird. Vermeiden Sie nichtssagende Überschriften wie z. B. "Newsletter #4711 vom 01.01.2001" - ein möglicherweise interessanter Inhalt lässt sich mit dieser Überschrift nicht erkennen, die Folge könnte sein, dass die Mail ungelesen gelöscht wird. Stellen Sie stattdessen lieber kurz und prägnant die Highlights, oder das Hauptthema Ihres Newsletters heraus, z. B. "Günstige Angebote für den Ski-Urlaub" oder "Neues Feature für Ihre Software - jetzt kostenlos updaten".
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SucheKategorienAndere EinträgeNEU: Formular-Generator erstellt An-/Abmeldeformulare
21. März 2012 NEU: Modernes und optimiertes AdminCenter 18. März 2012 Umstellung auf UTF-8: Änderung am Anmeldeformular notwendig 15. März 2012 NEU: Übersichtlichere Statistikanzeige für alle Pakete 18. Juli 2011 NEU: Versand von Dateianhängen/Attachments 20. Oktober 2010 |
